Schnell diktieren
Hotkey drücken oder klicken, sprechen, fertig. Aufnahme, Transkription und Ausgabe laufen ohne Umwege durch andere Programme.
Blitztext Linux nimmt deine Stimme per Hotkey oder Klick auf, transkribiert sie standardmäßig lokal mit Whisper und legt den Text in die Zwischenablage – auf Wunsch mit automatischem Einfügen in die aktive Anwendung. Optionale KI-Workflows verbessern den Text, bevor du ihn weiterverwendest.
Hotkey drücken oder klicken, sprechen, fertig. Aufnahme, Transkription und Ausgabe laufen ohne Umwege durch andere Programme.
Die Spracherkennung läuft standardmäßig auf deinem Rechner – mit openai-whisper oder faster-whisper, ohne dass Audio deinen Computer verlässt.
KI-Workflows formulieren um, glätten den Ton oder ergänzen Emojis – nur wenn du sie bewusst auswählst und einen API-Key hinterlegt hast.
Der fertige Text landet in der Zwischenablage. Mit ydotool ab Version 1.0 fügt Blitztext ihn auf Wunsch direkt an der Cursorposition ein.
Eine schlanke PyQt6-Anwendung mit Tray-Icon, Hauptfenster und deutsch-englischer Oberfläche – gebaut für KDE Plasma unter Wayland.
Per globalem Hotkey (z. B. Meta+H) oder per Klick im Hauptfenster bzw. Tray-Menü. Das Tray-Icon zeigt den Status: grün bereit, rot Aufnahme.
Whisper wandelt die Aufnahme lokal in Text um. Auf Wunsch überarbeitet ein KI-Workflow das Ergebnis – mit wählbarem Schreibstil und einsehbarem Prompt.
Der Text liegt in der Zwischenablage. Ist Auto-Paste aktiv, fügt Blitztext ihn direkt in die Anwendung ein, in der dein Cursor steht.
Alles hier Beschriebene ist im aktuellen Release v0.8.1 enthalten und im App-Repository dokumentiert.
Vom reinen Diktat bis zur KI-Umformulierung: Jeder Workflow hat einen eigenen globalen Hotkey und ist auch per Tray-Menü und Hauptfenster erreichbar.
Neun fertige Vorlagen – von „E-Mail formell“ über „Stichpunkte“ bis „Kurz & präzise“ – plus eine frei definierbare eigene Vorlage.
Text tippen oder einfügen und ohne Mikrofon per KI überarbeiten lassen – mit Workflow-, Preset- und Tonfall-Auswahl sowie Signatur-Unterstützung.
Die letzten zehn KI-Ergebnisse einer Sitzung bleiben im Compose-Fenster erhalten – jederzeit vergleichen und per Klick wiederherstellen.
Vor jedem KI-Aufruf lassen sich System-Prompt und Nutzernachricht anzeigen und vollständig bearbeiten. Keine Blackbox.
Im Diktatmodus wird jedes Transkript als Markdown-Notiz gespeichert und auf Wunsch zusammengeführt. Der Verlauf hält die letzten Transkripte bereit.
Beliebigen Text vorlesen lassen – lokal mit Piper TTS (Standard) oder optional per OpenAI Cloud TTS – und die Ausgabe als Audiodatei exportieren.
Namen, Fachwörter und Spezialbegriffe lassen sich hinterlegen, damit Transkription und KI-Workflows sie korrekt schreiben.
Die App-Oberfläche gibt es vollständig auf Deutsch und Englisch – umschaltbar in den Einstellungen.
Die Konfiguration liegt mit restriktiven Rechten (0600) unter ~/.config/blitztext-linux/. API-Keys stehen nie in der Config, sondern kommen aus Umgebungsvariablen (secrets.env).
| Workflow | Hotkey | KI | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Blitztext | Meta + H | Nein | Standard: aufnehmen, transkribieren, Text ausgeben. |
| Blitztext Local | Meta + Shift + H | Nein | Erzwingt eine rein lokale Offline-Transkription. |
| Blitztext+ | Meta + Shift + T | Ja | Formuliert die Aufnahme professionell um – mit wählbarem Schreibstil. |
| Blitztext $%&! | Meta + Shift + D | Ja | Dampf ablassen: macht aus Frust eine sachliche Nachricht. |
| Blitztext :) | Meta + Shift + E | Ja | Reichert die Nachricht mit passenden Emojis an. |
Workflows mit KI-Kennzeichnung benötigen einen API-Key für OpenAI, OpenRouter oder einen eigenen OpenAI-kompatiblen Endpoint. Ohne Key bleiben sie deaktiviert – Diktat und lokale Transkription funktionieren weiterhin.
Echte Ansichten aus Blitztext Linux v0.8.1 – keine Mockups.
Das Tray-Icon zeigt jederzeit, was Blitztext gerade tut:
Blitztext trennt klar zwischen lokaler Verarbeitung und optionalen Cloud-Funktionen.
Wichtig: Wenn du Cloud-Funktionen aktivierst, wird der zu verarbeitende Text (bzw. das Transkript) an den von dir gewählten Anbieter übertragen. Ohne aktivierte Cloud-Funktionen und ohne API-Key bleiben Aufnahme und Transkription auf deinem Rechner.
Der empfohlene Weg ist das Installationsskript aus dem App-Repository. Es ist idempotent, prüft dein System (Ubuntu/Debian-Basis) und richtet alles ein – inklusive virtueller Python-Umgebung und Whisper.
git clone https://github.com/TimInTech/blitztext-linux.git
cd blitztext-linux
bash scripts/install.sh Das Skript fragt den Betriebsmodus ab: globale Hotkeys (erfordert die input-Gruppe) oder Bedienung nur über Fenster und Tray.
bash scripts/verify.sh Wichtig bei Hotkey-Modus: einmal neu anmelden oder neu starten, damit die input-Gruppe aktiv wird. Das Skript liefert Diagnose zu X11/Wayland und Clipboard-Backends.
./run.sh Erscheint das Tray-Icon und reagieren die Hotkeys? Dann ist alles eingerichtet.
systemctl --user start blitztext-linux Startet Blitztext als systemd-User-Service.
Alle Details, manuelle Installation und Fehlersuche: Setup-Dokumentation im App-Repository
Hinweis zu Flatpak: Im App-Repository existiert ein experimenteller Flatpak-Manifest-Spike. Er ist kein Release-Kanal und nicht auf Flathub veröffentlicht. In der Sandbox fehlen zudem globale Hotkeys, Auto-Paste und die lokale Whisper-Transkription. Empfohlen bleibt das Installationsskript.
Blitztext Linux wird auf Kubuntu mit KDE Plasma unter Wayland entwickelt und systematisch getestet. Andere Ubuntu-/Debian-basierte Systeme können funktionieren, sind aber nicht systematisch getestet.
| System | Session | Status | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Kubuntu 26.04, KDE Plasma | Wayland | Getestet | Referenzumgebung; ydotool ≥ 1.0 direkt über apt verfügbar. |
| Ubuntu 24.04, GNOME | Wayland | Ungetestet | apt liefert nur ydotool 0.1.x → kein Auto-Paste (Zwischenablage funktioniert); Tray benötigt AppIndicator-Erweiterung. |
| Ubuntu 26.04, GNOME | Wayland | Ungetestet | Tray benötigt AppIndicator-Erweiterung; Whisper-Wheels können neuen Python-Versionen hinterherhinken. |
| Linux Mint 22.x, Cinnamon | X11 | Ungetestet | xclip statt wl-copy als Clipboard-Backend; apt-ydotool 0.1.x → kein Auto-Paste. |
| Lubuntu 24.04 / 26.04, LXQt | X11 / Wayland | Ungetestet | Session-Typ bestimmt das Clipboard-Backend – scripts/verify.sh zeigt, was gilt. |
Diese Matrix stammt aus der Diagnose-Dokumentation des Projekts. Sie beschreibt erwartetes Verhalten und bekannte Risiken – sie ist keine Supportzusage.
Die Transkription läuft standardmäßig lokal mit Whisper, ebenso das Vorlesen mit Piper. Vollständig lokal bleibt Blitztext, solange du keine KI-Workflows oder Cloud-TTS nutzt. Aktivierst du diese optionalen Funktionen, wird der zu verarbeitende Text an den gewählten Anbieter (z. B. OpenAI oder OpenRouter) übertragen.
Nur für die optionalen KI-Funktionen: die Workflows Blitztext+, Blitztext $%&! und Blitztext :), das Compose-Fenster und Cloud-TTS. Diktat und lokale Transkription funktionieren ohne Key. Der Key wird als Umgebungsvariable hinterlegt (z. B. in ~/.config/blitztext-linux/secrets.env), nie in der Konfigurationsdatei.
Systematisch getestet ist Kubuntu mit KDE Plasma unter Wayland. Ubuntu (GNOME), Linux Mint (Cinnamon) und Lubuntu (LXQt) teilen die Paketbasis und werden vom Installationsskript unterstützt, sind aber nicht systematisch getestet – die Kompatibilitätsmatrix oben ist eine Diagnose-Einordnung, keine Supportzusage.
Ja, über ydotool ab Version 1.0 – auf der Referenzumgebung ist das verifiziert. Auf Systemen, deren Paketquellen nur ydotool 0.1.x liefern (z. B. Ubuntu 24.04/22.04 via apt), gibt es kein Auto-Paste; der Text liegt dann trotzdem in der Zwischenablage. Ein Selbstbau von ydotool ≥ 1.0 ist dokumentiert.
Ja. Das Installationsskript bietet einen Modus ohne globale Hotkeys an. Aufnahme, Workflows, Diktat und Verlauf sind vollständig über das Hauptfenster und das Tray-Menü bedienbar.
Die Konfiguration liegt unter ~/.config/blitztext-linux/config.json und wird mit restriktiven Rechten (0600) geschrieben. API-Keys stehen nie in dieser Datei – sie werden zur Laufzeit aus Umgebungsvariablen gelesen, empfohlen über ~/.config/blitztext-linux/secrets.env.
Ja. Blitztext Linux ist Open Source unter der MIT-Lizenz und kostenlos. Der gesamte Quellcode liegt öffentlich auf GitHub. Kosten können nur bei den optionalen Cloud-Anbietern entstehen, wenn du deren APIs mit eigenem Key nutzt.
Nein. Es gibt einen experimentellen Flatpak-Spike im Repository, aber keinen Flatpak-Release-Kanal und keine Flathub-Veröffentlichung. In der Sandbox fehlen außerdem globale Hotkeys, Auto-Paste und lokales Whisper. Empfohlen ist das Installationsskript scripts/install.sh.
Blitztext Linux ist Open Source, kostenlos und in wenigen Minuten eingerichtet.